Die Tochter eines Bewohners ruft an. Sie möchte wissen, wie es ihrem Vater geht. Parallel fragt eine Pflegekraft im Dienstzimmer kurz nach: „Darf ich ihr sagen, dass sich sein Zustand verschlechtert hat?“
Im nächsten Moment wird auf dem privaten Smartphone eine Nachricht in die Teamgruppe geschrieben, damit alle informiert sind.
Alles gut gemeint. Alles Alltag.
Und genau hier liegt das Problem.
Denn solche Situationen wirken banal, sind datenschutzrechtlich aber oft deutlich komplexer, als sie im Moment erscheinen.